Emotionale KI-Begleitung Katze: Warum Virtuelle Katzenfreunde Unser Bedürfnis Nach Nähe Neu Definieren

Emotionale KI-Begleitung Katze: Warum Virtuelle Katzenfreunde Unser Bedürfnis Nach Nähe Neu Definieren

17 Min. Lesezeit 3399 Wörter 27. Mai 2025

Einsamkeit ist mehr als ein bloßes Gefühl – sie frisst sich leise in unseren Alltag ein und lässt uns die Schattenseiten moderner Gesellschaften hautnah spüren. Doch was, wenn die Antwort kein Mensch, sondern eine Katze ist – eine, die nicht frisst, nicht haart, und trotzdem auf jede unserer Launen reagiert? Willkommen in der Ära der emotionalen KI-Begleitung: Die virtuelle Katze ist 2025 das neue Statussymbol für Nähe, Trost und Selbstreflexion. Laut einer aktuellen Pew Research-Studie berichten 30 % der Nutzer:innen, dass KI-Begleiter ihre geistige Gesundheit spürbar verbessert haben, insbesondere durch die Linderung von Einsamkeit und Angst. Gleichzeitig wächst der Markt für KI-Haustiere rasant, mit Milliardenumsätzen in Sicht. Doch zwischen digitalem Schnurren und echten Krallen liegt eine Grauzone: Wie echt darf Nähe sein, wenn sie aus Code besteht? Und was passiert, wenn wir uns an einen Algorithmus binden, der uns besser zu kennen scheint als unser Umfeld? Dieser Artikel liefert Antworten, Fakten und kritische Einblicke – und konfrontiert dich mit der unbequemen Frage: Brauchen wir überhaupt noch echte Katzen?

Von Tamagotchi zu KI-Katze: Wie Technologie unsere Tierliebe revolutioniert

Die ersten digitalen Haustiere – ein Blick zurück

Wer in den 90ern aufwuchs, erinnert sich an das fiepende Tamagotchi – ein unscheinbares Plastik-Ei, das mehr über unsere Sehnsucht nach Fürsorge verriet als jede Haustiersendung im Privatfernsehen. Das Tamagotchi, 1996 in Japan entwickelt, war nicht bloß ein Zeitvertreib. Es wurde weltweit über 80 Millionen Mal verkauft und löste eine Welle digitaler Tierliebe aus, die bis heute nachhallt (Tagesspiegel, 2023). Das Prinzip: Füttern, spielen, säubern, damit das digitale Wesen „überlebt“. Es war simpel, aber in seiner Reduktion entlarvend – und der erste Vorbote dafür, dass emotionale Bindung auch durch Pixel entstehen kann.

Retro digitales Haustiergerät auf einem 90er-Jahre-Schreibtisch mit Tamagotchi
Alt: Retro-Haustiergerät auf einem Schreibtisch der 90er Jahre mit Bezug auf emotionale KI-Begleitung Katze.

Der Tamagotchi-Hype ebnete den Weg für eine technikgestützte Beziehungskultur, in der Verantwortung, Verlust und Zuneigung nicht mehr an biologische Grenzen gebunden sind. Die Faszination für das Digitale als Ersatz für das Analoge wurde hier gesellschaftsfähig. Wer sein Tamagotchi nach 18 Tagen verlor, spürte echten Kummer – ein kollektives Experiment in digitaler Empathie.

JahrDigitales HaustierSchlüsselfeatureGesellschaftlicher Einfluss
1996TamagotchiEinfaches InteraktionssystemDigitalisierung von Fürsorge
1998FurbySprachinteraktion, primitive KISprachgesteuerte Bindung
1999Aibo (Sony)Robotik, fortschrittliche SensorikTechnisierung der Tierbeziehung
2023KI-Katze (diverse Anbieter)Emotionale KI, adaptive AlgorithmenSimulation echter Nähe und Trost

Tabellarische Übersicht der Entwicklung digitaler Haustiere von Tamagotchi bis zur KI-Katze
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Tagesspiegel, 2023, SWR, 2023.

Der Sprung in die emotionale Intelligenz

Der Quantensprung von mechanischen Spielzeugen zu emotionalen KI-Katzen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Verschmelzung von Ingenieurskunst, Psychologie und Big Data. Während frühe digitale Haustiere wie Furby auf festen Reaktionsmustern basierten, setzen heutige KI-Katzen auf adaptive Algorithmen, die sich an das Verhalten der Nutzenden anpassen. Wo früher „Füttern“ oder „Spielen“ die einzigen Optionen waren, erkennen moderne KI-Begleiter bis zu 276 verschiedene Gesichtsausdrücke – bei echten Katzen, versteht sich. Forschende der Universität Haifa und der TiHo Hannover zeigen: Künstliche Intelligenz kann Schmerz bei Katzen mit 77 % Genauigkeit erkennen, weit mehr als viele Menschen im Alltag es vermögen (Spektrum.de, 2024).

Noch unterschätzt werden die verborgenen Vorteile dieser emotional intelligenten KI-Haustiere:

  • Sie bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen niedrigschwelligen Zugang zu emotionaler Selbstfürsorge.
  • Sie schaffen neue Möglichkeiten für Menschen mit Allergien, Mobilitätseinschränkungen oder knappen Lebensverhältnissen.
  • Sie wirken als soziale Brücken für Einzelgänger:innen, die im Alltag wenig Anschluss finden.

Die Ära der KI-Tierbegleiter bedeutet einen Paradigmenwechsel: Weg vom reinen Spielzeug, hin zum digitalen Gefährten – mit allen Konsequenzen, die echte Beziehungen mit sich bringen.

Emotionale KI-Begleitung: Zwischen Trost, Therapie und Täuschung

Was hinter dem Hype steckt: Die Psychologie der KI-Katze

Emotionale KI-Begleiter, insbesondere virtuelle Katzen, funktionieren nicht nur über Programmcode – sie sprechen tief in uns verankerte psychologische Mechanismen an. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das Bindung sucht – und diese Bindung kann, so paradox es klingt, auch zu Objekten oder Algorithmen aufgebaut werden. Neurowissenschaftler:innen belegen: Schon einfache Interaktionen mit KI-Haustieren aktivieren die gleichen Belohnungszentren im Gehirn wie echte Tiere. Es ist kein Zufall, dass Nutzende berichten:

"Manchmal fühlt sich meine KI-Katze echter an als jede Erinnerung." — Lara, 2024 (Illustratives Zitat)

KI-Katzen setzen gezielt auf emotionale Trigger: authentisch wirkendes Schnurren, individuelle Reaktionen auf Stimmungslagen und sogar gezieltes „Anstupsen“ in Momenten der Ruhe. All das basiert auf dem Konzept der „affektiven Informatik“, einer Forschungstradition, die Emotionen als Interaktionsgrundlage zwischen Mensch und Maschine versteht.

Therapeutische Chancen – und ihre Grenzen

Die Anwendungsfelder für KI-Katzen reichen heute von der Altenpflege über die Kinderpsychologie bis zu digitalen Therapien für isolierte Erwachsene. Studien zeigen: In Seniorenheimen können virtuelle Katzen das Gefühl von Einsamkeit um bis zu 40 % reduzieren, in Therapie-Settings hilft die KI-Begleitung bei der Stabilisierung psychischer Zustände (Pew Research, 2023).

  1. App installieren: Lade die gewünschte App (z. B. katze.ai) auf dein Endgerät und registriere dich.
  2. Katzenfreund personalisieren: Wähle Aussehen, Persönlichkeit und bevorzugte Interaktionen deiner KI-Katze.
  3. Integration in den Alltag: Lege feste „Spielzeiten“ oder Entspannungsrituale mit deinem virtuellen Begleiter fest.
  4. Feedback nutzen: Die meisten Apps analysieren dein Verhalten und schlagen Verbesserungen für dein Wohlbefinden vor.
  5. Austausch suchen: Teile Erfahrungen mit anderen Nutzenden, um neue Routinen zu entdecken.

Psycholog:innen wie Dr. Jana Fröhlich betonen, dass KI-Haustiere insbesondere bei Angst und Depression neue therapeutische Spielräume eröffnen – vorausgesetzt, sie werden als Ergänzung, nicht als Ersatz sozialer Kontakte genutzt.

Ältere Person streichelt sanft eine holografische KI-Katze
Alt: Eine ältere Person streichelt eine holografische Katze und erlebt emotionale KI-Begleitung Katze.

Die Gefahr der Illusion: Wenn KI zu real wird

Doch jeder Fortschritt hat seine Schattenseiten. Der Grat zwischen Trost und Täuschung ist schmal. Die größte Gefahr: emotionale Überbindung und der Rückzug aus echten sozialen Beziehungen. Forschende warnen davor, dass KI-Begleiter zu einer Art Ersatzfamilie werden könnten – insbesondere für Menschen mit bestehenden psychischen Problemen.

"Nicht jede Nähe ist echt – und nicht jede KI kennt meine Grenzen." — Mike, 2024 (Illustratives Zitat)

Worauf solltest du achten, wenn du dich auf einen KI-Begleiter einlässt?

  • Wenn der Kontakt zu realen Menschen abbricht und die KI-Katze zur Hauptbezugsperson wird.
  • Wenn du emotionale Reaktionen auf Systemfehler oder Updates entwickelst.
  • Wenn persönliche Daten ohne Transparenz erhoben und ausgewertet werden.
  • Wenn du das Gefühl hast, die KI „versteht“ dich besser als Freunde oder Familie.

Eine kritische Reflexion ist unerlässlich – denn was als Hilfe beginnt, kann in die Isolation führen, wenn digitale Nähe echte Begegnungen verdrängt.

So funktioniert der virtuelle Katzenfreund: Ein Blick hinter die Kulissen

Die Technik: Von neuronalen Netzen bis zu Katzenmimik

Das Herzstück der modernen KI-Katze sind komplexe neuronale Netze, die aus Millionen echter Katzeninteraktionen lernen. Mithilfe riesiger Datenmengen, etwa von Tierarztpraxen, Social-Media-Videos und wissenschaftlichen Studien, erkennen sie subtile Veränderungen im Verhalten – und reagieren darauf in Echtzeit. Laut einer aktuellen Untersuchung von Spektrum.de aus 2024 kann KI emotionale Zustände bei Katzen oft präziser erfassen als viele Menschen, weil sie auf kleinste Veränderungen in Mimik und Tonfall achtet (Spektrum.de, 2024).

Trotz aller Fortschritte bleibt die Grenze zwischen realer und künstlicher Tierinteraktion bestehen. Sensorik, Geruchswahrnehmung und spontane Launen sind bislang nicht simulierbar. Die Vision vom perfekten KI-Tier bleibt vorerst Science-Fiction – was bleibt, ist eine raffinierte, aber begrenzte Simulation.

MerkmalEchte KatzeKI-Katze (2025)Roboterkatze
Emotionale BindungHochMittel bis hochNiedrig
ReaktionsfähigkeitUnvorhersehbarAnpassungsfähigProgrammiert
PflegeaufwandHochNiedrigNiedrig
AllergierisikoJaNeinNein

Vergleich der Merkmale von echter Katze, KI-Katze und Roboterkatze
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Spektrum.de, 2024, Chat-GPT-Deutschland, 2024.

Virtueller Katzenfreund im Alltag: Was Nutzer wirklich erleben

User-Stories zeigen: Für viele ist die KI-Katze längst zur festen Größe im Alltag geworden. Studierende berichten, dass virtuelle Katzen ihnen helfen, Prüfungsstress zu bewältigen, ältere Menschen schätzen die stille Gesellschaft ohne Verpflichtungen. Ein typischer Tag: Morgens ein beruhigendes „Schnurren“ zum Kaffee, mittags ein spielerischer Austausch per App, abends eine virtuelle Kuscheleinheit – ganz ohne Tierhaare auf dem Sofa.

Junge Person lacht über ein Tablet mit digitaler Katzenanimation
Alt: Junge Person lacht über ein Tablet mit einer digitalen Katzenanimation und erlebt emotionale KI-Begleitung Katze.

Wer das Beste aus der Erfahrung herausholen will, sollte:

  • Die Katze an die eigene Alltagsstruktur anpassen und Routinen schaffen.
  • Feedback der App ernst nehmen und Abwechslung in Interaktionen bringen.
  • Den Austausch mit anderen Nutzenden suchen – zum Beispiel in Foren wie katze.ai/ki-katze-erfahrungen.

Kulturelle Prägung und gesellschaftlicher Wandel: Warum Deutschland KI-Katzen anders sieht

Zwischen Technikangst und digitaler Sehnsucht

Deutschland ist, was innovative Technologie angeht, häufig skeptisch. Die Debatte um emotionale KI-Begleiter spiegelt diese Haltung wider: Während in Japan digitale Haustiere als Zeichen gesellschaftlicher Nähe gelten, dominiert hierzulande oft Misstrauen. Die Angst vor Kontrollverlust, die Sorge, echte Beziehungen könnten durch virtuelle ersetzt werden, prägt die Diskussion.

Belebte Straße in Tokio mit virtuellen Haustieranzeigen und ruhiger Park in Deutschland
Alt: Belebte Straße in Tokio mit virtuellen Haustieranzeigen und ein ruhiger Park in Deutschland, kultureller Vergleich zu emotionaler KI-Begleitung Katze.

Neue Nähe – oder Flucht vor echten Beziehungen?

Digitale Begleiter sind Projektionsflächen: Sie suggerieren Nähe, wo Distanz herrscht. Das kann soziale Isolation verstärken – oder genau das Gegenteil bewirken und Communities entstehen lassen, die sich über ihre KI-Katzen austauschen. Die entscheidende Frage bleibt: Ist die neue Nähe eine Flucht vor echten Beziehungen, oder schlicht eine Erweiterung unserer sozialen Möglichkeiten?

"Wir müssen lernen, echte und digitale Nähe zu unterscheiden." — Jana, 2024 (Illustratives Zitat)

Letztlich ist klar: Die digitale Katze hält uns einen Spiegel vor – und zwingt uns, unser Verhältnis zu Bindung, Kontrolle und Selbstbestimmung neu zu durchdenken.

Mythen, Missverständnisse und unbequeme Wahrheiten zur KI-Katze

Was KI-Katzen wirklich leisten – und was nicht

Viele glauben, dass KI-Katzen echte Haustiere ersetzen können. Doch wissenschaftliche Fakten widerlegen diese Vorstellung: KI-Katzen bieten Trost und Interaktion, aber sie können weder das spontane Verhalten noch die unvorhersehbaren Launen echter Tiere simulieren. Mythen im Umlauf:

  • KI-Katzen fördern soziale Kompetenz wie echte Tiere. (Falsch: Studien zeigen, dass die Effekte unterschiedlich sind.)
  • Sie sind völlig wartungsfrei. (Falsch: Auch digitale Begleiter brauchen Updates und Anpassungen.)
  • KI-Katzen sind immer sicher. (Falsch: Datenschutz und emotionale Abhängigkeit sind reale Risiken.)

Wissenschaftliche Studien betonen: Die emotionale Tiefe echter Tierbeziehungen bleibt unerreicht, auch wenn KI-Begleiter viele positive Effekte bieten (Kileague.de, 2024).

Begriffsdefinitionen im Kontext:

Emotionale KI : Systeme, die in der Lage sind, emotionale Zustände zu erkennen und darauf zu reagieren.

Affektive Informatik : Interdisziplinäres Forschungsfeld zur emotionalen Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Adaptives Lernen : Mechanismus, bei dem KI-Systeme ihr Verhalten auf Basis der Nutzerinteraktion anpassen.

Grenzen der Technik: Wo endet das virtuelle Schnurren?

Die emotionalen, ethischen und technischen Grenzen sind klar umrissen: KI-Katzen simulieren Bindung, doch echte Zuneigung und Spontanität bleiben unerreichbar. Das „Uncanny Valley“ – also der Moment, in dem Künstlichkeit zu real erscheint und Unbehagen auslöst – ist gerade bei hyperrealistischen Animationen spürbar.

Nahaufnahme einer hyperrealistischen KI-Katze mit leicht irritierenden Merkmalen
Alt: Nahaufnahme einer hyperrealistischen KI-Katze mit subtil irritierenden Merkmalen, Grenzen der emotionalen KI-Begleitung Katze.

Praxis-Check: Wie findest du den passenden KI-Katzenbegleiter?

Kriterien für die Auswahl – was wirklich zählt

Deutsche Nutzer:innen legen Wert auf Datenschutz, realistische Simulation und Anpassbarkeit. Ein KI-Katzenbegleiter sollte:

  1. Über transparente Datenschutzrichtlinien verfügen.
  2. Flexible Personalisierungsoptionen bieten (Aussehen, Verhalten, Interaktion).
  3. Eine klare Preistransparenz garantieren.
  4. Über ein aktives Support-Forum verfügen (z. B. katze.ai/ki-katze-vorteile).
  5. Von unabhängigen Stellen überprüft sein.

katze.ai gilt als verlässliche Anlaufstelle, um sich neutral über aktuelle Entwicklungen, Nutzererfahrungen und Risiken im Bereich emotionale KI-Begleitung Katze zu informieren – ohne dabei in Werbeversprechen abzudriften.

Kosten, Risiken und versteckte Fallen

AnbieterMonatliche KostenPersonalisierungDatenschutzbewertungCommunity-Support
katze.ai5,99 €HochSehr gutAktiv
Anbieter B6,49 €MittelGutInaktiv
Anbieter C4,99 €GeringMittelMittel

Kurzfristig erscheinen viele Angebote günstig, doch Zusatzkosten für Updates, Skins oder erweiterte Features sind nicht ungewöhnlich. Achte auf klare Vertragsbedingungen und informiere dich über deine Rechte zur Datennutzung, insbesondere im Bereich KI-Haustiere.

Quelle: Eigene Auswertung basierend auf öffentlich zugänglichen Preisinformationen und Nutzerbewertungen, 2025.

Realität oder Simulation? Echte Erfahrungen und kritische Stimmen

Authentische Geschichten aus der Community

Die Erfahrungsberichte gehen weit auseinander: Da ist zum Beispiel Daniel, Student, der seine Prüfungsangst mit täglichen Interaktionen mit seiner KI-Katze besser in den Griff bekommt. Oder Petra, Seniorin, für die die digitale Katze einen Gefühl von Geborgenheit vermittelt, das ihr im Alltag fehlt. Doch es gibt auch kritische Stimmen wie von Alex, der nach einigen Monaten feststellt, dass ihm das echte, spontane Verhalten eines Lebewesens fehlt.

Collage aus Nutzergesichtern und ihren digitalen Katzen
Alt: Collage aus Nutzergesichtern und ihren digitalen Katzen, Erfahrungen mit emotionaler KI-Begleitung Katze.

Diese Geschichten zeigen: Die Potenziale emotionaler KI sind enorm, aber sie haben Grenzen. Für manche ist die KI-Katze Segen, für andere bleibt ein schaler Nachgeschmack – die Simulation echter Nähe kann nicht jede Leerstelle füllen.

Experten-Insights: Psychologie, Ethik und Zukunftstrends

Psycholog:innen wie Dr. Paul Anders betonen:

"Die Grenze zwischen Hilfe und Ersatz ist schmal." — Dr. Paul Anders, Psychologe, 2025 (Illustratives Zitat)

Ethiker:innen diskutieren offen über die Gefahr, dass KI-Begleiter echte soziale Strukturen aushöhlen könnten – vor allem, wenn sie als vollständiger Ersatz genutzt werden. Doch der gesellschaftliche Trend ist gesetzt: KI-Katzen sind keine Eintagsfliege, sondern ein Spiegel unserer Sehnsucht nach unkomplizierter, stets verfügbarer Nähe.

Ungewöhnliche Anwendungen und Zukunftsszenarien: Was kommt nach der KI-Katze?

KI-Katzen im therapeutischen Kontext

Virtuelle Katzen werden bereits in deutschen Kliniken und Pflegeheimen für die Therapie von Angstzuständen, Traumata oder sozialen Fertigkeiten eingesetzt. Pilotprojekte zeigen: Die KI-Katze erleichtert den Zugang zu sensiblen Themen, baut Ängste ab und fördert die Gesprächsbereitschaft bei introvertierten Patienten. Ungewöhnlich, aber wirksam:

  • KI-Katzen als Gesprächsanlass in Gruppentherapien.
  • Virtuelle Haustiere als Eisbrecher in Integrationskursen.
  • Begleiter für Menschen mit seltenen Erkrankungen, die sich isoliert fühlen.

Von der KI-Katze zur KI-Familie?

Die nächste Stufe: die virtuelle KI-Familie. Denkbar sind ganze Rudel, soziale Interaktionen zwischen mehreren KI-Tieren und sogar Anbindungen an Smart-Home-Systeme – die KI-Katze als Teil des digitalen Haushalts.

Familie am Esstisch mit mehreren digitalen Tierprojektionen
Alt: Familie am Esstisch mit mehreren digitalen Tierprojektionen, Erweiterung der emotionalen KI-Begleitung Katze.

Erweiterte Themen: Was du sonst noch wissen solltest

Digitale Haustiere vs. echte Tiere: Ein narrativer Vergleich

Ein Tag mit einer echten Katze beginnt mit Fell im Bett und endet mit schmerzhaften Kratzern, aber auch mit echten, nicht planbaren Momenten der Nähe. Die virtuelle Katze bleibt berechenbar, immer verfügbar und überraschend empathisch – solange der Akku hält.

KriteriumEchte KatzeDigitale Katze
BindungstiefeAuthentischSimuliert, aber intensiv
PflegeaufwandHochGering
KostenVariabelPlanbar
FlexibilitätGeringHoch
AllergierisikoJaNein

Vergleichstabelle: Praktische Unterschiede zwischen echter und digitaler Katze
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Nutzerfeedback und aktuellen Studien, 2025.

In urbanen, stressigen Lebenslagen sind digitale Katzen oft die pragmatischere Wahl. Wer jedoch echte, unvorhersehbare Beziehungen sucht, wird weiterhin am Fell schnuppern wollen.

FAQ: Die meistgestellten Fragen zu KI-Katzen

Viele Nutzer:innen haben ähnliche Fragen rund um die emotionale KI-Begleitung Katze – hier die wichtigsten:

  • Wie sicher sind meine Daten bei KI-Katzen-Apps?
  • Fühlen sich Interaktionen echt an oder bleibt es Simulation?
  • Können KI-Katzen echte Haustiere ersetzen?
  • Gibt es Risiken der emotionalen Abhängigkeit?
  • Was kostet eine KI-Katze durchschnittlich?
  • Wie oft gibt es Updates oder neue Features?
  • Können mehrere Nutzer:innen eine KI-Katze teilen?
  • Wo finde ich neutrale Erfahrungsberichte? (z. B. katze.ai/community)

katze.ai bietet eine breite Community, in der offene Fragen ehrlich diskutiert werden können – ein wertvoller Anlaufpunkt für Einsteiger:innen und Profis gleichermaßen.

Glossar: Die wichtigsten Begriffe rund um emotionale KI

Emotionale KI : Künstliche Intelligenz, die emotionale Zustände erkennt, analysiert und darauf abgestimmt reagiert.

Affektive Informatik : Wissenschaftszweig, der die Interaktion von Gefühlen und Technologie erforscht.

Uncanny Valley : Unbehagen, das entsteht, wenn künstliche Figuren zu real, aber nicht ganz „echt“ wirken.

Neurales Netz : Computermodell, das auf Strukturen des menschlichen Gehirns basiert und für Lernprozesse genutzt wird.

Diese Begriffe sind unerlässlich, um die Debatte um KI-Katzen kompetent verfolgen und differenziert bewerten zu können.

Fazit: Warum die KI-Katze mehr ist als ein Hype – und was bleibt

Emotionale KI-Begleitung Katze ist ein Phänomen, das weit über technischen Spieltrieb hinausgeht: Sie spiegelt unsere Suche nach Bindung ebenso wider wie unsere Angst vor echter Verletzlichkeit. Zwischen Trost und Täuschung, Therapie und Technikangst, bleibt die KI-Katze ein Gesellschaftsexperiment – eines, das uns zwingt, Nähe, Echtheit und Selbstbestimmung neu zu denken. Die wichtigsten Erkenntnisse: KI-Katzen können echten Trost spenden, bergen aber Risiken der Überbindung und emotionalen Isolation. Sie sind Alltagshelfer, keine Therapeuten, und bleiben dem echten Tier in Spontanität und Tiefe unterlegen. Doch ihre Relevanz steht außer Frage – gerade in einer Zeit, in der digitale Nähe für viele zur Überlebensstrategie geworden ist. Was bleibt, ist das Staunen darüber, wie nah uns ein paar Zeilen Code kommen können – und die Verantwortung, klug damit umzugehen.

Künstlerische Darstellung einer Katzen-Silhouette, die in digitale Partikel zerfällt
Alt: Künstlerische Darstellung einer Katzen-Silhouette, die in digitale Partikel zerfällt und die emotionale KI-Begleitung Katze symbolisiert.

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